In der Gemeinderatssitzung vom 16.12.2025 wurden mehrere Gebühren- und Abgabenerhöhungen beschlossen. Dies ist leider aufgrund der finanziellen Situation der Gemeinde notwendig. Viele Gemeinden straucheln unter den Kosten der notwendigen Investitionen. Dennoch ist es aus unserer Sicht wichtig, die Abgabenerhöhungen sozial und mit Bedacht durchzuführen. Die Kosten steigen in den meisten Bereichen, aber Gesundheit, Bildung und Mobilität dürfen keine Luxusgüter werden.
Die Nachmittags- und Ferienbetreuung im Kindergarten und der Volksschule Großmugl ermöglicht Eltern sich ihrem Beruf zu widmen, oft aus finanzieller Notwendigkeit. Die Kostenbeiträge der Eltern steigen nun um 13 %, wir sehen hierin eine unsoziale Zusatzbelastung für junge Familien. Aus diesem Grund haben die Gemeinderäte von proMugl gegen diese sprunghafte Steigerung der Abgaben gestimmt und beantragt, eine gestaffelte Abgabenerhöhung zu veranlassen.
Das wurde abgelehnt. Dadurch kommt es nun zu einer deutlichen Mehrbelastung der jungen Familien, während die Einnahmen der Gemeinde nur geringfügig steigen. Hier zeigt sich eine klare Unverhältnismäßigkeit zwischen der Maßnahme und ihrer Wirkung.
Wir werden uns weiterhin mit Anträgen, Kritik und Stimmverhalten gegen unsoziale Politik einsetzen!


