und Vertrauen stärkt die Demokratie.
Anbei das Protokoll der Gemeinderatssitzung am 17. März 2026 zum Herunterladen:

Die Demokraten
und Vertrauen stärkt die Demokratie.
Anbei das Protokoll der Gemeinderatssitzung am 17. März 2026 zum Herunterladen:
Demokratie lebt vom Mitmachen! 🗳️✨
Die Tagesordnung für die nächste Gemeinderatssitzung ist veröffentlicht.
Informiert euch, bringt euch ein und seid dabei – eure Stimme zählt! 🤝💬
👉 Gemeinsam unsere Gemeinde gestalten.
📅 Wir freuen uns auf eure Teilnahme!
Geht es um das Thema Gleichberechtigung, gibt es noch immer viele Stimmen, die diesen leider weiterhin notwendigen Kampf als überflüssig abtun.
Schließlich seien wir vor dem Gesetz bereits alle gleich. Daher sei es unnötig, diesem Thema weiterhin eine derart große Aufmerksamkeit zu widmen.
Dabei wird oft vergessen, dass viele Rechte, die für die LGBTIQ+-Community erkämpft wurden, noch nicht lange bestehen und dass bis heute noch immer keine vollständige Gleichstellung mit heteronormativen Personen erreicht ist.
Erst vor sieben Jahren wurde die Ehe für alle durch eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes ermöglicht. Davor sprach sich mehr als die Hälfte der Abgeordneten im Nationalrat gegen diese Gleichstellung aus.
Auch der Regenbogenfamilienbeschluss ist erst zwei Jahre alt. Seitdem genießen Eltern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften dieselbe rechtliche Absicherung wie andere. Dafür war ebenfalls eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes notwendig.
Selbst beim Diskriminierungsschutz bestehen weiterhin Ungleichheiten. Außerhalb der Arbeitswelt schützt das Gesetz vor Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der ethnischen Zugehörigkeit, nicht jedoch aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität.
Wie gravierend diese Schutzlücken sind, zeigen zahlreiche Studien. So erleben 89 % der in Österreich lebenden LGBTIQ+-Personen Diskriminierung in verschiedenen Lebensbereichen – etwa beim Wohnen, in der Arbeitswelt, im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich, bei Behörden, bei Dienstleistungen oder im Internet.
Zudem stieg die Zahl der Hassverbrechen gegen LGBTIQ+-Personen in Österreich allein von 2022 auf 2023 um 20 %.
Eine große Herausforderung ist vor allem die gesellschaftliche Normalisierung sprachlicher Gewalt. Abwertende Bemerkungen, Beleidigungen oder stereotype Darstellungen werden oft als “Humor” gerechtfertigt. Dabei muss jedoch allen bewusst sein, dass diese ausgrenzende Sprache ein gesellschaftliches Klima schafft, in dem Diskriminierung weiterhin einen Platz hat. Deshalb ist es notwendig, nicht nur selbst auf solche Aussagen zu verzichten, sondern auch andere darauf aufmerksam zu machen und ihnen entgegenzutreten.
Aus diesen Gründen ist es weiterhin notwendig, öffentliche Solidarität mit der LGBTIQ+-Community zu zeigen. Diskriminierung und Hass dürfen nicht unter dem Deckmantel der persönlichen Meinung gerechtfertigt werden.
Denn Zusammenhalt braucht Sichtbarkeit.

Quellen:
Österreichisches Parlament. (2023, 7. November). LGBTIQ: Diskriminierung belastet Gesundheit. https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2023/pk1142
Der Standard. (2025, 21. März). Hassverbrechen gegen LGBTIQ-Personen in Österreich um 20 Prozent gestiegen. https://www.derstandard.at/story/3000000262405/hassverbrechen-gegen-lgbtiq-personen-in-oesterreich-um-20-prozent-gestiegen
Siegel, M., Nöstlinger, C., Dürrauer, F., Kirchner, S., Niederkrotenthaler, T., & Zemp, M. (2023). Psychische Gesundheit von LGBT-Jugendlichen in Österreich: Scoping Review und Forschungsagenda auf Basis internationaler Evidenz*. Neuropsychiatrie, 37(4), 196–205. https://doi.org/10.1007/s40211-022-00436-x
Wer Einblick gewährt, übernimmt Verantwortung – und legt den Grundstein für eine lebendige Demokratie.
Anbei das Protokoll der Gemeinderatssitzung am 15. Dezember 2025 zum Herunterladen:
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Heuer ist die winterliche Zählung unserer Gartenvögel vom 3.-6. Jänner. Genau eine Stunde dauert dies nur und diese ist beliebig wählbar. Geht ganz einfach. Die genauen Informationen findet Ihr bei BirdLife Österreich proMugl ersucht um Beteiligung an der Zählung. Wir haben hier noch eine relativ hohe Artenvielfalt und sollten sie mindestens bei solchen Gelegenheiten dokumentieren. Fragen dazu? Interesse an Birding? Wir stehen unter team@promugl.at für weitere Infos zur Verfügung.
In der Gemeinderatssitzung vom 16.12.2025 wurden mehrere Gebühren- und Abgabenerhöhungen beschlossen. Dies ist leider aufgrund der finanziellen Situation der Gemeinde notwendig. Viele Gemeinden straucheln unter den Kosten der notwendigen Investitionen. Dennoch ist es aus unserer Sicht wichtig, die Abgabenerhöhungen sozial und mit Bedacht durchzuführen. Die Kosten steigen in den meisten Bereichen, aber Gesundheit, Bildung und Mobilität dürfen keine Luxusgüter werden.
Die Nachmittags- und Ferienbetreuung im Kindergarten und der Volksschule Großmugl ermöglicht Eltern sich ihrem Beruf zu widmen, oft aus finanzieller Notwendigkeit. Die Kostenbeiträge der Eltern steigen nun um 13 %, wir sehen hierin eine unsoziale Zusatzbelastung für junge Familien. Aus diesem Grund haben die Gemeinderäte von proMugl gegen diese sprunghafte Steigerung der Abgaben gestimmt und beantragt, eine gestaffelte Abgabenerhöhung zu veranlassen.
Das wurde abgelehnt. Dadurch kommt es nun zu einer deutlichen Mehrbelastung der jungen Familien, während die Einnahmen der Gemeinde nur geringfügig steigen. Hier zeigt sich eine klare Unverhältnismäßigkeit zwischen der Maßnahme und ihrer Wirkung.
Wir werden uns weiterhin mit Anträgen, Kritik und Stimmverhalten gegen unsoziale Politik einsetzen!
